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3x3 Augen OVA 5 - 7 |
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Seit vier Jahren war Yakumo nun erfolglos auf der Suche nach Pai, wobei er zumindest in Tibet einiges über die Sanjians und die Magie, die ihn am Leben erhält, gelernt hat. Doch nach der letzten katastrophalen Konfrontation mit seinem Gegenspieler Benares hat es ihn wieder vollkommen deprimiert nach Tokyo verschlagen, als er plötzlich in einem weggeworfenen Magazin seine Pai entdeckt und wie es der Zufall so will, geht sie genau in diesem Moment vor ihm die Straße entlang... Doch Pai kann sich an nichts erinnern! Angeblich kamen ihre Eltern vor vier Jahren bei einem Autounfall ums Leben und seitdem lebt sie bei ihren Großeltern in Tokyo, wo sie ein ganz normales Leben führt. Doch auch Pais drittes Auge ist verschwunden und an seiner Stelle prangt auf ihrer Stirn ein geheimnisvolles Symbol... Im Vergleich zur ersten Staffel wurde die Anzahl der Monster, der Fanservice und vor allem die Menge Blut, die Yakumo lassen muß, ein wenig gesteigert, während die Charaktere etwas flacher wirken (was allerdings einen gewissen Grund hat). Die Bildqualität ist recht ordentlich und weist kaum Fehler auf (vor allem wenn man bedenkt, daß die Serie aus dem Jahr 1995 stammt). Allerdings sind die Zeichnungen und Animationen vor allem in der zweiten Folge (die Nummer 6) stellenweise ein wenig einfach gehalten. Auch der etwas leise abgemischte japanische Dolby Digital 2.0-Ton geht in Ordnung und mit Hilfe von Dolby Prologic oder den Nachfolgern Dolby Prologic II und Neo 6 stellt sich vor allem im späteren Verlauf ein gewisser Raumklang ein. Eine Überraschung gibt es jedoch, wenn man die DVD mit der schon über drei Jahre alten zweiten DVD der amerikanischen 3x3 Eyes-Box vergleicht. Zwar ist dort das Bild noch ein wenig schärfer, allerdings fallen dadurch auch in einigen Szenen die Bildfehler etwas stärker ins Auge. Auch die Farben sind wesentlich aggressiver abgestimmt, was vor allem in der zweiten Folge häufiger zum Übersteuern führt. Im Vergleich dazu ist die deutsche DVD angenehmer abgestimmt, hat allerdings aufgrund der suboptimalen NTSC-PAL-Wandlung mit Schwenks einige Probleme. Ganz anders sieht es da jedoch beim japanischen Ton aus. Zwar ist dieser auch in der US-Fassung nur im Dolby Digital 2.0-Format vorhanden, doch er wirkt noch ein wenig klarer, was vor allem mit Surround-Optimierern wie Dolby Prologic II deutlich wird, wo die US-DVD einen räumlicheren Eindruck macht. Dies ist wohl vor allem der doppelt so hohen Datenrate der Tonspuren zu verdanken: 384 kBit/s bei der US-DVD gegenüber 192 kBit/s bei der deutschen. Über die englische Synchronfassung sollte man jedoch besser den Mantel des Schweigens legen. Zwar sind dort die Töne noch ein wenig diskreter, doch man hört bei diesem Frühwerk von New Generation Pictures den Sprechern einfach an, daß sie sich in einem Tonstudio befinden (ein deutlicher Rückschritt im Vergleich zu den alten britischen Tapes von Manga Entertainment, obwohl diese inhaltlich ziemlich „frei“ übersetzt waren). Kaum zu glauben, daß von diesem Studio heute die englischen Synchronfassungen von Haibane Renmei oder ROD TV (siehe diese Ausgabe) stammen und man in einigen Fällen (wie der fünften Episode der ROD TV-Serie) auch noch an den japanischen Abmischungen vorbeizieht.
Insgesamt ist die deutsche DVD dennoch eine Empfehlung wert, nicht zuletzt da die Untertitel etwas besser lesbar sind. Zusammen mit der etwas besseren Bildabstimmung und der Tatsache, daß die Tonunterschiede erst bei recht guten Surround-Anlagen auffallen dürften, kann man trotz der wie üblich fehlenden Übersetzung des Abspanns und der „natürlich“ fehlenden Laufzeit-Anzeige ruhigen Gewissens zur deutschen DVD greifen.
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