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Battle Athletes

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Autor: Karsten Schubert
Bewertung: 3-4 Sterne
Einstufung: ab 12 Jahre
besprochenes Material: OVA-Serie, 6 Folgen auf 3 VHS-Kassetten, englisch untertitelt, englisch synchronisiert, auch auf DVD erschienen
Firma: Pioneer (USA)

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Akari Wir schreiben das Jahr 4999. Die Menschheit hat das Zeitalter der Kriege hinter sich gelassen. Stattdessen hat der sportliche Wettkampf an Bedeutung gewonnen. An Bord des University Satellites bereiten sich junge Athletinnen auf den Wettkampf vor, bei dem man den Titel der „Cosmic Beauty“ erringen kann.

Die junge Akari Kanzaki hat die Qualifikation für den University Satellite geschafft, was für sie eine besondere Bedeutung hat, da schon ihre Mutter eine sehr berühmte „Cosmic Beauty“ war. Daher startet sie zusammen mit zwei Freundinnen, die auch die Qualifikation geschafft haben, an Bord einer Rakete (die eine verblüffende Ähnlichkeit zu einer Saturn V, der Mondrakete des Apollo-Programms, besitzt) in den Raum.

Kris und Anna In der ersten Folge lernt sie zunächst einige ältere Semester kennen. Während sie mit einigen schnell Freundschaft schließt, gibt es auch düstere Charaktere, wie Akari feststellen muß, als sie einem anderen Neuling, einer gewissen Anna, zur Hilfe eilt, die von einer älteren Studentin namens Mylanda verprügelt wird. Doch als Mylanda auch Akari fertig machen will, greift ein anderes Mädchen ein, das den Namen Kris Christopher trägt. Wie sich herausstellt, werden Akari, Anna und Kris gemeinsam ein Zimmer bewohnen und ein Team bilden. Allerdings ist Kris ein wenig merkwürdig...

In der zweiten Folge erfährt man ein wenig über Kris und das neue Team, das versuchen muß, sich beim Battle-Lacrosse durchzusetzen, einem Ballspiel, das bei Null-Gravitation gespielt wird. Doch ihr erster Gegner ist ausgerechnet das Team von Mylanda...

Akari und Anna vor dem Battle-Lacrosse In Folge 3 müssen Akari und ihr Team eine Zwischenprüfung auf einem ausgedienten Satelliten ablegen. Da sie dabei eventuell einen neuen Rekord aufstellen würden, versucht Mylanda den Bordcomputer zu sabotieren und löst damit den Absturz des Satelliten aus. Nach der Rettung in letzter Sekunde wollen sich Akari und ihre Freundinnen in heißen Quellen erholen, doch dabei erleben sie eine Überraschung. Eine Überraschung, die das Ende ihres Teams bedeutet...

Episode 4 handelt dann vom alljährlichen Wettkampf des University Satellites gegen den Satelliten der Jungen. Akari, Tanya und Mylanda sollen bei dem Wettkampf (eine Art Volleyball, das ohne Einsatz der Hände gespielt wird) die Mädchen vertreten. Doch während Mylanda mit ihrem Gegner keine Probleme hat, erweist sich die „psychologische“ Taktik des Direktors als Fehlschlag und Akari muß einen alten Bekannten besiegen.

In den Folgen 5 und 6 wird es schließlich ernst. Nach mehreren Ausscheidungswettkämpfen kommt es zum großen Endkampf um den Titel der „Cosmic Beauty“.

Das Team der Mädchen (links) und ihre Gegner Einer der wesentlichen Pluspunkte dieser OVA ist das süße Character-Design (die Augen sind mal wieder sehr groß und teilweise gehen die Zeichnungen in den SD-Bereich). Die Qualität der Zeichnungen geht für eine OVA von 1997 in Ordnung, auch wenn, genau wie bei den Animationen, teilweise noch viel Spielraum für Verbesserungen bleibt und die Qualität in den späteren Folgen noch etwas nachläßt. Der Soundtrack ist recht ordentlich und auch die englische Synchronfassung ist ganz gut gelungen. Die Story ist zwar zunächst recht mäßig, im späteren Verlauf gibt es aber doch noch einige interessantere Aspekte. Die Geschichte weist dabei jedoch auch einen etwas überdrehten Humor auf, der wohl nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist - wer hier Realismus erwartet, hat sicher die falsche Serie gewählt! ;-) Der Fan-Service tritt im weiteren Verlauf der Serie auch immer mehr in den Vordergrund.

Insgesamt ist diese OVA zwar nicht unbedingt ein Geniestreich, aber doch ganz nett, wenn man nicht übersteigerte Erwartungen hat.

Akari, Kris und Lahri beim 100-Meter-Lauf Noch ein Wort zur DVD-Fassung: Natürlich spielt die Bildqualität gegenüber den Videos mal wieder in einer ganz eigenen Welt. Die Vorlage war zwar nicht ganz fehlerfrei, doch aufgrund der kurzen Spielzeit ist von DVD-spezifischen Fehlern weit und breit nichts zu sehen. Kein Wunder, bei einer Datenrate, die häufig mehr als 8 MB/s beträgt (normal sind 4-6 MB/s). Der Ton der japanischen und englischen Fassung liegt jeweils in Stereo vor. An Untertiteln hat man neben den standardmäßigen Untertiteln auch noch Dub-titles zu bieten (der genaue Wortlaut der englischen Synchronfassung). Etwas enttäuschend ist jedoch das etwas träge Menü. Außer der Sprach- und Untertitelauswahl gibt es als Extras nur noch ein paar Entwurfsskizzen, das war es. Sogar die Kapitelanwahl basiert nur auf einem Beipackzettel. Und die Informationen für weitere Pioneer-Titel beschränken sich auf einige Textseiten.

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Daten

   
Titel: Battle Athletes
Originaltitel: Daiundokai
Regie: Kazuhiro Ozawa
Drehbuch: Hideyuki Kurata
Character Design: Ryuichi Makino
Musik: Takayuki Hattori
Vorlage: Videospiel
Produktionsjahr: 1997
Genre: Sport

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