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Bastard

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Autor: Karsten Schubert
Bewertung: 4 Sterne
Einstufung: ab 16 Jahre
besprochenes Material: OVA, 6 Episoden, englisch untertitelt, englisch synchronisiert
Firma: Pioneer (USA)

Short Line

Dark Schneider Mehrere hundert Jahre nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation herrscht eine Zeit der Gesetzlosigkeit. Nur Blut, Eisen und die Magie herrschen. Vor 15 Jahren drohte ein Dämon namens Dark Schneider mit seinen Armeen die gesamte Welt zu erobern. In Meta-Rikana schaffte man es jedoch, diesen Dämon in ein Neugeborenes einzuschließen.

Bastard Doch nach dem Verschwinden von Dark Schneider schlossen sich vier Personen zusammen, um es Dark Schneider nachzumachen. Meta-Rikana gerät in derart große Schwierigkeiten, daß man die einzige Hoffnung darin sieht, Dark Schneider wieder freizugeben. Dazu benötigt man das entsprechende Kind, den Jungen Luschen, und eine Jungfrau, wofür Yoko, die Tochter eines Magiers, geeignet ist und die sich gegenüber Luschen wie eine große Schwester vorkommt. Durch einen Kuß wird, mit etwas Verzögerung, der Geist von Dark Schneider freigesetzt. Dieser wendet sich durch einen glücklichen Zufall auch wirklich gegen die Angreifer.

Yoko Die Zeichnungen und Animationen sind recht gut gelungen, während sich der auf Synthesizern basierende Soundtrack eher im Hintergrund hält. Die Synchronisation ist recht ordentlich, jedoch nicht besonderes bemerkenswert. Die Story ist allerdings etwas verworren. Praktisch jede Folge geht auf einen der Charaktere besonders ein, wodurch nach und nach auch immer stärker die Vergangenheit von Dark Schneider aufgeklärt wird. Dabei kommen zum Teil auch recht heftige Splatterszenen zum Einsatz, genauso wie recht häufig die Gelegenheit zu Fanservice genutzt wird, wobei letzterer zum Ende hin aber stark nachläßt. Auf der anderen Seite hat man jedoch auch versucht, den Humor nicht zu vergessen, auch wenn dieser an vielen Stellen etwas aufgezwungen wirkt.

Bastard Eine recht ordentliche Fantasyreihe, auch wenn die verschiedenen Elemente der Story sich zum Teil etwas im Wege stehen. Zum Ende finden die verschiedenen Handlungselemente allerdings tatsächlich zusammen. Nicht zuletzt durch die recht ansprechende Optik ist diese OVA eine Überlegung wert, wenn man sich nicht durch einige ewig wiederkehrende Handlungsmuster abschrecken läßt.

Bei der DVD-Fassung hat Pioneer die umstrittenen Namen bei der untertitelten Fassung beibehalten, in der englischen Synchronisation aber geändert. Viele Namen basieren nämlich auf Heavy Metal-Bands wie z.B. „Guns’n’Ro“ oder „Bon Jovina“. In Deutschland sind dagegen zumindest die Mangas der Serie bei Carlsen erschienen.

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Daten

   
Titel: Bastard
Originaltitel: Bastard!! Ankoku no Hakai Jin
Regie: Katsuhito Akiyama
Drehbuch: Hiroshi Yamaguchi
Character Design: Hiroyuki Kitazume
Monster Design: Masanori Ishii
Musik: Kohei Tanaka
Anime Director: Moriyasu Taniguchi, Takahiro Kimura
Produktion: AIC, Anime R
Vorlage: Manga von Kazushi Hagiwara, erschienen 1987, z.Z. 24 Bände, in Deutschland erschienen bei Carlsen
Produktionsjahr: 1992 (OVA 1-3) - 1993 (OVA 4-6)
Genre: Fantasy

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