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Pokemon: Zoroark – Meister der Illusionen

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Autor: Karsten Schubert


Short Line

Zorua und die Truppe von Ash Hier haben wir es mit dem dreizehnten Pokémon-Kinofilm zu tun, der zwischen der vierten Generation „Diamond and Pearl“ und der fünften Generation „Pokémon Black and White“ spielt und sich dabei vor allem an den Spielen orientiert.

Die Handlung

Diesmal wollen Ash und seine Freunde eigentlich nur nach Coronia City zum großen Pokémon Basketbolz Weltcup. Doch unterwegs begegnen sie dem kleinen Pokémon Zorua, das sich verwandeln und sprechen kann. Dieses ist einem Medienmogul entwischt, der mit seiner Hilfe ein großes Zoroark kontrollierte. Kaum in der Stadt angekommen, gibt es Probleme, weil angeblich das Zoroark die Stadt demoliert, so dass diese evakuiert werden muss. Und wieso ist genau jetzt ein Celebi in der Stadt aufgetaucht, zum ersten Mal seit zwanzig Jahren? Ist das Zufall?

Hintergrund

Pikachu und Lucia Ash, Lucia und Rocko sind in diesen Film mal wieder bestenfalls Co-Stars und auch Team Rocket hat lediglich kurze Gastauftritte, statt dessen sind die neuen Pokémon, vor allem das Zorua, die eigentlichen Hauptdarsteller. Zum Glück spielen die Kämpfe nicht die eigentliche Hauptrolle, sondern man hat sich um einen ausgewogenen Mix bemüht, was allerdings nur zum Teil gelungen ist. Es ist unübersehbar, dass die Handlung etwas zu sehr aufgeblasen wurde um sie auf die gewünschte Länge zu bringen.

Zoroark

Das Bild

Die Zeichnungen und Animationen bewegen sich wirklich auf dem Niveau eines Kinofilms, auch wenn man das grundlegende Design der TV-Serie natürlich beibehalten hat. Allerdings ist die Verschmelzung von 2D- und 3D-Materialien teilweise nur mäßig gelungen. Die DVD weist dabei eine Datenrate von 3-6 Mbps auf, was in normalen Fällen dank begrenzter Bildkomplexität auch durchaus reicht. Die Bildschärfe ist eigentlich recht ordentlich, was nicht auf eine NTSC-Quelle hinweist, allerdings hat der Film bei vielen Schwenks mit Ruckeln zu kämpfen, wo dann auch die Kompressionsartefakte der DVD deutlich zulegen.



Pokémon

Ausstattung

Bei der Ausstattung dieser DVD ist jedoch Schmalhans Küchenmeister. Es gibt weder Untertitel, noch eine japanische Tonspur. Man geht sogar soweit als Herstellungsland USA anzugeben, was in Bezug auf die deutsche Fassung vollkommener Unsinn ist, da inzwischen auch die deutschen Namen in vielen Fällen von der US-Fassung abweichen. So heißt Lucia in den USA zum Beispiel Dawn. Doch insgesamt haben wir es wohl sowieso mit einer europäischen und nicht einer deutschen DVD zu tun, was schon an den englischen Werbetrailern vor dem Film zu erkennen ist.

Die Bösewichte

Der Ton

Bei der deutschen Synchro haben wir es mit einer typischen TV-Synchro zu tun, auch wenn man zum Beispiel Benedikt Gutjahn, die deutsche Stimme des Reporters Karl inzwischen wohl eher als deutsche Stimme von Jasper Halle aus den „Biss“ (zum Morgengrauen)-Filmen wiedererkennt. Doch spätestens bei den Effekten werden die Unterschiede zu einer echten Kino-Synchro deutlich. Doch wenn wir ehrlich sind, ist die deutsche Synchro immer noch um Welten besser als die US-Fassung.

Alles in allem ist der Film zwar keine Offenbarung, doch im Vergleich zu anderen Teilen durchaus verträglich. Noch besser sieht es natürlich für Pokémon-Fans aus, die sich bei einem Handelspreis von 11 Euro auch nicht beschweren können, wobei man dann auch noch eine Celebi-Sammelkarte mit dieser DVD bekommt.



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Pokemon: Zoroark – Meister der Illusionen

   
Laufzeit: 94 Minuten
Ton: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch Dolby Digital 2.0
Herausgeber: Universal
Preis: DVD: € 10,99
   

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