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Die Regeln dieses Sportes, der ein fester Bestandteil der Japanischen Kultur ist, sind prinzipiell recht einfach: Zwei Sumoringer (Rikishi) steigen in den Ring (Dohyo) und entfesseln binnen Sekunden Bruchteilen enorme Kräfte, mit denen sie aufeinander prallen. Wer als erstes mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen den Boden des Kampfringes (Janomeno-suna) berührt hat den Kampf verloren. Die Kämpfe dauern in der Regel nicht sehr lange, da beide Rikishi versuchen, den Kampf so schnell wie möglich für sich zu entscheiden, da die physischen Anstrengungen auf Grund der Körperausmaße besonders hoch sind. Im Durchschnitt sind die Rikishi etwa 1,80m bis 1,90m groß und haben ein Körpergewicht von 120 kg bis 150 kg. Es gibt aber natürlich auch Rikishi, die darüber liegen. In der höchsten Kategorie finden über das Jahr sechs „Hon-Bashos“ (Turniere) statt, bei denen die Rikishi der Makuuchi Division um den Kaiserpokal kämpfen. Ein Hon-Basho dauert genau 15 Tage und an jedem Tag kämpft jeder Rikishi einmal. Innerhalb dieser 15 Tage muss der Rikishi versuchen, acht Kämpfe für sich zu entscheiden, damit er mit „kachikoshi“ (positives Turnierresultat) abschneidet und in der „Banzuke“ (Tabelle) aufsteigen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, und er verliert acht oder mehr Kämpfe und schneidet somit mit „makekoshi“ (negatives Turnierergebnis) ab, wird er in der Banzuke herabgestuft.
(Text: EuroSport)
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