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Inhalt:
Die junge Witwe Tampopo betreibt in Tokio eine mäßig laufende Suppenküche.
Als eines Tages LKW-Fahrer Goro auftaucht und die Kreationen kostet, nimmt
er sich erst einmal ihrer Kochkünste an. Wenig später steht eine Gourmet-
Köchin am Herd. Ihre Speisen können sich sehen lassen...
Tampopo ist eine satirisch-kritische Komödie, die neben der Rahmenhandlung
eine Menge kleiner Geschichten erzählt: Ein Gangster, der heißen Sex beim
Essen liebt oder eine alte Lady, die einen Ladenbesitzer terrorisiert.
Regisseur Juzo Itami gelang eine humorvolle Satire über den neuen Gebrauch
von Essen als erotisches Spielzeug, und über das Verhältnis der Japaner zu
ihrer innig geliebten Nudelsuppe. Fazit: Wir erfahren alles, was wir über
die Japaner schon immer wissen wollten, Eß-, Freß- und Sexgewohnheiten.
(Text: arte)
Alternativer Text:
Die junge Witwe Tampopo hat nur noch das eine Ziel, in ihrem miserablen
Restaurant die beste Nudelsuppe Tokios zu servieren. Alle möglichen
Rezepte probiert sie aus und muss viel Lehrgeld zahlen. Sie spioniert
auch mal bei der Konkurrenz oder holt sich Rat bei einem berühmten Weisen,
der das Geheimnis der Shintonudel kennt.
(Text: arte Videotext)
In einer japanischen Nudelküche muss alles extrem schnell gehen. Das
heißt jedoch nicht, dass das schnelle Essen nicht auch hohe Kunst
wäre. So kommt es, dass die junge Witwe Tampopo alles daran setzt,
ihre Nudelsuppe zu perfektionieren und damit ihre Nudelküche berühmt
zu machen. Richtige Zutaten und Zubereitung sind eine Sache, aber die
Geisteshaltung, die es seitens des Kochs für die perfekte Nudelsuppe
braucht, können nur wenige aufweisen. Unterstützung bekommt sie dabei
von dem eigenwilligen Lastwagenfahrer Goro. Tampopo ackert, schaut
und lernt. Sie versucht, anderen Nudelküchenbesitzer ihre Geheimnisse
abzukaufen, legt sich mit der Konkurrenz an, lässt ihren Typ von
Grund auf ändern, Goro immer an ihrer Seite. Parallel werden andere
Schicksale erzählt, die alle mit dem Essen, der Lust am Essen, seiner
Sinnlichkeit und seiner Geschwindigkeit zu tun haben.
Tampopo machte Juzo Itami im Westen als einen Filmemacher bekannt,
der es auf unnachahmlich turbulente und doch treffsichere Art und
Weise versteht, die Sitten der japanischen Gesellschaft ironisch zu
hinterfragen. Die im Film zelebrierte Anleitung zur Herstellung der
perfekten Nudelsuppe wird zu einer Frage über das Leben schlechthin.
Gangster, nach Feierabend randalierende Angestellte, Lkw-Fahrer, die
sich als Cowboys der Moderne verstehen - Itami führt sie alle
zusammen in dem wirren Mikrokosmos des kleinen Lokals. Das schnelle
Essen als Nabel der Welt.
(Text: arte)
Film-Daten
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| Titel: |
Tampopo |
| Originaltitel: |
Tampopo |
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Komödie, Japan 1986, 109 min |
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| Regie: |
Juzo Itami |
| Buch: |
Juzo Itami |
| Kamera: |
Masaki Tamura |
| Schnitt: |
Akira Suzuki |
| Musik: |
Kunihiko Murai, Gustav Mahler |
| Produzent: |
Juzo Itami, Yasushi Tamaoki, Seigo Hosogoe |
| Darsteller: |
Nobuko Miyamoto (Tampopo), Tsutomu Yamazaki (Goro), Ken Watanabe (Gun), Rikiya Yasuoka (Pisken), Koji Yakusho, Fukumi Kuroda, Kinzo Sakura, Mampei Ikeuchi, Ryutaro Otomo, Tadakazu Kitami, Isao Hashizume |
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| Sendedaten: |
02.01.1989, 23:00, ARD |
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Freitag, 06.02.1998, 00:50 - 02:40, ARD |
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Dienstag, 24.02.1998, 22:30 - 00:20, 3sat |
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Donnerstag, 02.08.2001, 22:25 - 00:15, arte (OmU) |
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Montag, 13.08.2001, 17:05 - 19:00, arte (OmU) |
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Dienstag, 21.08.2001, 17:10 - 19:00, arte (OmU) |
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Freitag, 24.03.2006, 23:15 - 01:05, arte (OmU) |
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Dienstag, 04.04.2006, 15:00 - 16:50, arte (OmU) |
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Montag, 10.04.2006, 00:20 - 02:10, arte (OmU) |
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