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Die Ballade von Narayama |
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Gesellschaftsdrama, Japan 1982, OmU, 16:9, 125 Min.
Inhalt:Japan, 1860. In einem abgelegenen Tal am Fuße des heiligen Berges Narayama liegt das Dorf, in dem Frau Orin mit ihren Söhnen lebt. Hier, wo die Menschen mit dem Nötigsten auskommen müssen, herrschen rauhe, archaische Sitten. Alte Dorfbewohner werden zum Sterben auf den Narayama gebracht.
Der Film erhielt 1983 bei den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme
(siehe
Bild).
Ausführlicherer Text:
Japan, 1860. Wer in der Region Shinshu, einem bergigen, entlegenen
Landstrich, das siebzigste Lebensjahr vollendet hat, muss sich auf die
Spitze des Eichenbergs Narayama zurückziehen, um dort auf den Tod zu
warten. In der Dorfgemeinschaft hat man nur als produktives Mitglied
oder als Neugeborenes ein Daseinsrecht, eine Situation, die für die
hier lebenden Menschen, die in der rauhen Gegend nur mühsam mit
spärlicher Landwirtschaft ihr karges Leben sichern können, einen
unhaltbaren Zustand darstellt. Tatsuhei, Witwer und Vater zweier
Kinder, wird klar, dass er in diesem Jahr die Reise nach Narayama
antreten muss, um seine Mutter Orin dorthin zu begleiten, die das
schicksalhafte Alter erreicht hat.
(Text: arte)
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