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Fliegendes Haus

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Episoden 14 - 26:

  1. Episoden-Info Auferstanden von den Toten
  2. Episoden-Info Wahrer Schatz
  3. Episoden-Info Was wäre wenn?
  4. Episoden-Info Das verlorene Schaf
  5. Episoden-Info Saure Trauben
  6. Episoden-Info Hund entlaufen
  7. Episoden-Info Kleine Waise Anna
  8. Episoden-Info Ein Wort an die Klugen
  9. Episoden-Info Der Tag des Jüngsten Gerichts
  10. Episoden-Info Besessen
  11. Episoden-Info Über den Berg
  12. Episoden-Info Wahre Freunde
  13. Episoden-Info Das Tor zur Hölle
Angie


Short Line

 

Text und Bilder: Markus

 

Lazarus mit seiner Frau Martha und deren Schwester Maria Folge 14: Auferstanden von den Toten
Justin, Angie und der kleine Corkey lernen Lazarus, seine Frau Martha und deren Schwester Maria kennen. Maria ist jedoch ein Tolpatsch und kann Martha nichts recht machen, deswegen wird sie von ihr ständig beschimpft. Als Lazarus schwer krank wird und schließlich stirbt, gibt sie sogar ihr die Schuld an seinem Tod, da er weniger hätte arbeiten müssen, wenn Maria ihm mehr Arbeit abgenommen hätte. Jesus, nach dem Martha geschickt hatte, damit er den kranken Lazarus heilen sollte, kommt vier Tage zu spät, als Lazarus schon beerdigt ist. Doch Jesus sorgt für ein Wunder, indem er Lazarus wieder von den Toten auferweckt. Martha und auch Maria sind zutiefst glücklich, dass er wieder lebt, und Martha versöhnt sich auch wieder mit Maria, als sie erfährt, dass Maria ständig für den kranken Lazarus gebetet hat.
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Rachel liebt Zachäus Folge 15: Wahrer Schatz
Justin, Angie und Corkey gehen nach Jericho, um etwas zu essen zu kaufen. Da sie aber kein Geld mehr haben, leihen sie sich etwas beim Steuereintreiber und Geldverleiher Zachäus. Auf dem Rückweg treffen sie die hübsche Rachel, die sich gegen einen aufdringlichen Mann wehren muss, den ihre Eltern für sie als Ehemann ausgesucht haben. Rachel liebt in Wirklichkeit aber Zachäus, und will diesen Mann auf keinen Fall heiraten.
An Rachels Geburtstag geben ihre Eltern ein großes Fest, an dem sie alle heiratsfähigen Männer von Jericho einladen. Die Männer überbieten sich gegenseitig mit teuren Geschenken und Versprechungen. Auch Zachäus schenkt Rachel ein sündhaft teures Diadem mit einem riesigen Rubin. Doch Rachel will gar keine teuren Geschenke.

Rachel und Zachäus wollen heiraten Zachäus ist am Boden zerstört, weil seine geliebte Rachel für ihn nun für immer verloren scheint. Da hört er, dass Jesus in der Nähe ist und eine Rede hält. Er geht auch hin, um zu hören, was er zu sagen hat. Jesus wird auf Zachäus aufmerksam und lädt sich und seine Jünger zur großen Verwunderung der anderen Zuschauer zum Abendessen ausgerechnet bei Zachäus ein, der von allen anderen verachtet wird, weil er die Steuern eintreibt und hohe Zinsen für sein verliehenes Geld verlangt. Zachäus aber ist überglücklich über diese große Ehre. Er besorgt das beste Fleisch und teuren Wein und fordert Jesus auf, davon zu essen. Doch Jesus macht ihm klar, dass es keinen teuren Wein bedarf, wenn man Freunde einlädt. Ein einfaches, gutes Essen hätte auch gereicht. Ebenso wolle Rachel von ihm auch keinen teuren Schmuck, er bedeute ihr nichts. Zachäus wird schlagartig klar, was für ein edles Herz Rachel besitzt. Er verspricht Jesus, von nun an den Armen gegenüber gerechter zu sein, wenn er sein Geld verleiht und die Steuern kassiert. Da klopft es spät abends an der Tür - Rachel ist gekommen. Sie versöhnt sich mit Zachäus und sie versprechen, einander zu heiraten und für immer zusammen zu bleiben.
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Der reiche Mann gibt seinen Dienern viel Geld Folge 16: Was wäre wenn?
Während die Kinder auf Professor Bumble warten, der etwas zu essen holen soll, erzählt Angie ihrem Bruder noch einmal das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das Jesus ihnen einmal erzählt hat. Ein reicher Mann wollte eine längere Reise unternehmen und rief seine drei treuesten Diener zu sich. Er gab ihnen jeweils fünf, zwei und einen Beutel voll Gold. Während seiner Abwesenheit könnten sie damit machen, was sie wollten, aber wenn er von seiner Reise zurückkehrt, will er von ihnen wissen, was sie mit dem Geld gemacht haben. Der Diener mit den fünf Beuteln Gold eröffnet ein Restaurant, in dem man für wenig Geld gut essen kann. Der Laden brummt, und so wird der Diener mit den zwei Beuteln Gold ermutigt, einen Hühnerhof zu gründen und Eier zu verkaufen, wovon er schon immer geträumt hatte. Nur der Diener mit dem einen Beutel Gold ist mißtrauisch und will nichts riskieren, obwohl ihm die anderen dabei helfen wollen. Er vergräbt das Gold lieber, damit es sicher ist.

Der Mann baut sein neues Haus jetzt lieber auch auf Stein Nach langer Zeit kehrt der Herr der drei Diener zurück und will nun wissen, was sie mit dem Geld gemacht haben. Die beiden Diener mit dem Restaurant und dem Hühnerhof haben das Gold verdoppelt. Der Herr ist sehr zufrieden mit ihnen. Aber er schimpft mit dem dritten, der nichts aus seiner Chance gemacht hat.

Als Professor Bumble von Einkaufen zurückkommt, erzählt Angie noch das Gleichnis von dem Mann, der sein Haus auf Fels gebaut hat: Es waren einmal zwei Männer, die am selben Ort ein Haus bauen wollten. Der eine baute sein Haus mühsam auf einem Felsen, weitab vom idyllisch gelegenen Fluß, der andere baute sein Haus lieber direkt am wunderschön gelegenen Flußufer auf Sandboden. Als jedoch starker Regen aufzog, stieg der Fluß über die Ufer und riss das Haus, das auf Sand gebaut war, mit sich. Das auf Fels gebaute Haus hielt dem Unwetter jedoch stand.


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Der Hirtenjunge mit seinem Lieblingslamm Wolly Folge 17: Das verlorene Schaf
Da ihr kleiner Bruder Corkey verschwunden ist, fällt Angie die Geschichte vom verlorenen Schaf ein, die Jesus ihnen einmal erzählt hat. Sie erzählt sie dem Roboter Sir:

Einem Hirtenjungen, der sich liebevoll um seine Schafherde kümmert, läuft sein Lieblingslamm Wolly davon, weil es so neugierig ist. Aber obwohl der Hirtenjunge nach einem langen Arbeitstag am Abend müde ist, geht er los es zu suchen und findet es auch gerade noch, bevor ein großer böser Wolf es fressen kann. - Angie meint, Jesus wollte damit sagen, dass das Lamm stellvertretend für jeden von uns steht: Auch wir können mal einen Fehler machen, Gott wird sich aber um jeden einzelnen kümmern und froh über jeden sein, der wieder in die Gemeinschaft zurückfindet. Kaum hat Angie die Geschichte zu Ende erzählt, finden die Kinder den kleinen Corkey, ihr verlorenes Schaf, auch wieder.

Anschließend erzählt Angie noch eine weitere Geschichte von Jesus, die über die Arbeit im Weinberg:

Ein Weingutsbesitzer sucht für die Weinlese in seinem Weinberg auf dem Markt in der Stadt Arbeiter. Er verspricht ihnen allen den gleichen Lohn zu zahlen. Als sich mittags abzeichnet, dass die Arbeiter nicht reichen, geht er wieder los und stellt neue Arbeiter ein. Auch ihnen verspricht er den gleichen Lohn zu zahlen wie den Männern, die früh morgens angefangen haben. Nachmittags stellt er nochmal neue Leute ein, für wieder den gleichen ganzen Tageslohn, und gegen Abend sucht er nochmal weitere Arbeiter. Nun sind aber nur noch alte Männer übrig, die nicht mehr so viel leisten wie junge und die deshalb keiner mehr einstellt. Der Gutsbesitzer stellt sie trotzdem ein und verspricht ihnen, den gleichen Lohn für den ganzen Tag zu zahlen. Als wenig später abends die Arbeit geschafft ist, läßt der Gutsbesitzer die Tagelöhner bezahlen. Aber die Männer, die von morgens an den ganzen Tag lang gearbeitet haben, beschweren sich, weil sie viel mehr geleistet haben als die anderen, die aber trotzdem den gleichen Lohn kriegen sollen. Der Gutsbesitzer aber entgegnet, es sei nicht ungerecht, wenn er großzügig zu den alten Männern ist: Die Arbeiter haben ja bei der Einstellung die Höhe des Lohns gewußt und dem zugestimmt. Wenn er nun anderen, die später angefangen haben zu arbeiten, dasselbe zahle, dann sei das ganz allein seine Sache. Er wolle alle Menschen gleich behandeln.
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Der arme Tagelöhner Ruhel und die hübsche Lea, Tochter eines reichen Vaters, lieben sich Folge 18: Saure Trauben
Der arme Tagelöhner Ruhel und die hübsche Lea, Tochter eines reichen Vaters, lieben sich und wollen heiraten. Doch Leas Vater ist strikt dagegen und will seine Tochter nicht für einen Habenichts hergeben. Als Lea ihren Geliebten auch ohne die Einwilligung ihres Vaters heiraten will, verstößt er sie und will nicht einmal die Einladung zur Hochzeit annehmen. Die Kinder bekommen den Streit mit und wollen vermitteln. Justin kann Leas Vater schließlich überzeugen, doch auf der Hochzeitsfeier zu erscheinen. Doch in Wirklichkeit hat dieser Böses vor: Sein Hochzeitsgeschenk, ein großer Krug Wein, ist in Wahrheit leer, und er läßt in einem unbeobachteten Moment durch einen seiner Diener den ganzen Wein ausschütten, der für die Hochzeitsgäste vorgesehen ist. Dadurch will er die Hochzeitsfeier sprengen, denn es gilt als die schlimmste Schande, wenn nicht genug Wein für die Gäste vorhanden ist, und der arme Bräutigam hat ja auch kein Geld, um neuen Wein zu kaufen. Ruhel bemerkt jedoch die Intrige und ist verzweifelt - er wagt es nicht, seiner Braut die Wahrheit über die schlimme Tat ihres Vaters zu sagen und nimmt dafür schweren Herzens in Kauf, seine geliebte Lea doch nicht zur Frau zu nehmen. Doch auch Jesus und Maria sind unter den Gästen. Als Jesus von dem fehlenden Wein erfährt, bittet er die Diener, die Krüge mit Wasser zu füllen. Als sie den Gästen ausgeschenkt werden, ist auf einmal Wein von bester Qualität darin enthalten. Von Maria zur Rede gestellt, bereut Leas Vater jedoch seine Tat, bittet das Brautpaar um Vergebung und gibt doch noch seine Erlaubnis zur Hochzeit.
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Schlumpi wird im Wald ausgesetzt Folge 19: Hund entlaufen
Professor Bumble versucht mit seiner Zeitmaschine, dem fliegenden Haus, wieder einmal einen Zeitsprung zurück in die Gegenwart, landet aber nur wenig später in Phönizien, einem Land nördlich von Israel, dem heutigen Libanon, in der Nähe der Hafenstadt Tyros. Dort lernen die Kinder beim Spielen die kleine Neena (gesprochen: Ne-ena) kennen. Neena hat einen kleinen Hund, Schlumpi, den sie über alles liebt. Ihre scheinbar hartherzige Mutter hat ihr jedoch verboten, den Hund zu behalten, und als sie entdeckt, dass Neena den Hund immer noch hat, schimpft sie und herrscht Neena an, den Hund im Wald auszusetzen. Schluchzend läuft Neena mit Schlumpi in den Wald. Dort bindet sie ihn schweren Herzens an einen Baum und macht sich heulend auf den Rückweg. Als es auch noch zu regnen anfängt, bricht ihr aber das Herz und sie läuft zurück, um Schlumpi zu holen. Dabei stürzt sie jedoch einen Abhang hinunter und bleibt bewußtlos liegen. Justin und Angie, die trotz des strömenden Regens losgezogen sind um Neena zu suchen, finden sie schließlich. Wieder zu Hause bei Neenas Mutter stellt ein herbeigerufener Arzt jedoch fest, dass Neena nicht mehr laufen kann. Der Arzt kann ihr nicht helfen.

Neenas Mutter Nora macht sich nun schwere Vorwürfe. Sie gibt sich allein die Schuld an dem Unfall. Seit dem Tod ihres Mannes hat sie nur noch daran gedacht, ihre Tochter und sich selbst durchzubringen und Neena dabei völlig vernachlässigt. So war der kleine Hund Neenas einziger Freund, und den hat sie ihr nun auch noch weggenommen, nur weil sie glaubte, den Hund nicht auch noch versorgen zu können.

Neena und ihr Schlumpi sind ein Herz und eine Seele Da hat Justin eine Idee: Jesus könnte doch helfen! Zufällig hat Nora auch gehört, dass dieser Jesus gerade ganz in der Nähe sein soll, in Phönizien. Aber wird er Neena auch helfen? Schließlich ist Jesus Jude, und Nora und Neena sind als Phönizier für die Juden ungläubige Heiden. Angie ist sich aber ganz sicher, dass Jesus Neena helfen wird, und so macht sich Nora auf die Suche nach Jesus, während Justin und Angie bei Neena bleiben. Da sich Neena nichts sehnlicher wünscht als ihren Schlumpi wiederzusehen, macht sich Justin auf die Suche nach ihm, aber er hat sich von dem Baum, an dem er angebunden war, scheinbar losgerissen und ist verschwunden.

Statt Justin findet Neenas Mutter Nora Schlumpi wieder, als sie auf der Suche nach Jesus ist. Schlumpi war von Jesus’ Jüngern völlig durchnäßt und frierend im Wald gefunden worden, da hatten sie ihn mitgenommen. Nora ist froh, endlich Jesus’ Jünger gefunden zu haben und fragt sie um Hilfe, aber sie lehnen ab, da Nora keine Jüdin ist.

Bei ihrer weiteren Suche nach Schlumpi finden Justin und Corkey neben Schlumpi auch Nora, die wegen der großen Enttäuschung völlig niedergeschlagen ist. Sie schlagen vor, diesmal Jesus selbst zu fragen. Schlumpi führt sie zu Jesus, und Nora fleht ihn um Hilfe für ihre gelähmte Tochter Neena an. Jesus zögert zunächst, da Nora keine Jüdin ist, läßt sich aber schließlich doch erweichen und hilft ihr. Als Nora zurück nach Hause kommt, ist das Wunder geschehen und Neena kann wieder laufen, und ihren kleinen Hund Schlumpi darf sie natürlich jetzt auch behalten.
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Anna erinnert ihren Verlobten an sein Versprechen Folge 20: Kleine Waise Anna
Die Kinder lernen in Jerusalem diesmal eine junge Frau namens Anna kennen. Anna ist eine herzensgute Frau, die alle Diener und Arbeiter gut behandelt und auch den Armen etwas gibt. Bald wird sie heiraten. Ihr Verlobter, Hamon, hat sich allerdings sehr verändert. Sie beide kennen sich schon, seit sie noch kleine Kinder waren. Beide hatten keine Eltern mehr und mußten sich irgendwie über Wasser halten. Aber sie waren immer für einander da und teilten das wenige, das sie hatten. Damals versprachen sie sich, wenn sie es später einmal besser haben sollten, immer für arme Waisenkinder da zu sein.

Als sie erwachsen waren, erbte Hamon plötzlich und überraschend viel Geld. Von da an veränderte er sich völlig. Er gab mit seinem Reichtum an und vergaß sein Versprechen aus der Kindheit. Seine Verlobte Anna jedoch hatte das Versprechen nicht vergessen. Als beide einer Rede von Jesus zuhörten, ging Harmon verärgert vorzeitig nach Hause. Zuvor hatte er sehr viel für den Tempel gespendet, aber Jesus sagte, dass eine arme Frau, die nur wenige Kupfermünzen gespendet hatte, mehr gab als Hamon. Er meinte damit, dass Hamon schließlich so reich war, dass er den Verlust seiner großzügigen Spende gar nicht bemerken würde, während die arme Frau durch die Spende ihrer letzten Kupfermünzen sich nun weniger zu essen kaufen könne.

Anna erinnerte Hamon an sein Versprechen von früher. Er lachte aber nur und tat es als bloßes Kindergerede ab. Da packte Anna schweren Herzens ihre Sachen und verließ ihn. Sie ging nach Jericho, um dort in einem Waisenhaus zu arbeiten. Als Hamon davon hörte, wurde er endlich nachdenklich. Schließlich fasste er einen Entschluß. Er spendete sein gesamtes Vermögen dem Tempel und ging ebenfalls nach Jericho, um seiner geliebten Anna im Waisenhaus zu helfen.
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Das königliche Brautpaar Folge 21: Ein Wort an die Klugen
Um den weinenden Corkey zu trösten, erzählt Angie ihm wieder einmal eine von Jesus’ Geschichten:

Es gab einmal einen Richter in einem Dorf, der für seine ungerechten Urteile bekannt war. Ein kleiner Junge wurde von einer Frau um seinen Lohn betrogen, und obwohl die Frau so ziemlich jeden in dem Dorf schon einmal betrogen hatte, wies der Richter die Klage des Jungen gleichgültig ab. Der traurige Junge lernte daraufhin eine verwitwete Frau kennen, der ein reicher Mann aus dem Dorf alle ihre Schafe, das einzige, was sie von ihrem verstorbenen Mann geerbt hatte, gestohlen hat. Auch ihre Klage wies der Richter gelangweilt ab. Die beiden wollen sich aber nicht damit abfinden und glauben fest daran, dass Gott ihnen am Ende doch noch helfen wird. Sie protestieren jeden Tag und bei jeder Gelegenheit vor dem Richter und fordern ihr Recht, bis der Richter schließlich entnervt nachgibt und beiden zu ihrem Recht verhilft. – Angie meint, Jesus wollte damit sagen, dass wenn selbst ein ungerechter Mensch etwas gerechtes macht weil jemand keine Ruhe gibt, wieviel eher wird Gott dann diejenigen erhören, die ehrlich an ihn glauben.

Gott bestraft die Ungläubigen Anschließend erzählt Justin eine weitere Geschichte von Jesus:

Ein König lud zur Hochzeit seines Sohnes alle reichen Kaufleute aus der Stadt ein, doch alle lehnten ab, weil sie angeblich zu beschäftigt waren. Als der König sie durch seinen Diener noch einmal einladen ließ, wurde der Diener von einem Angestellten eines Kaufmanns sogar geschlagen. Daraufhin ließ der König die Kaufleute bestrafen und lud anstelle das einfache Volk zur Hochzeit ein. Die kamen gerne, doch als unter ihnen der Mann entdeckt wurde, der den Diener des Königs geschlagen hatte und er sich immer noch unverschämt verhielt, ließ der König ihn ins Gefängnis werfen.

Justin erklärt zum Schluß, was Jesus mit dieser Geschichte gemeint hat: Der König steht in der Geschichte für Gott. Er lädt alle Menschen ein an ihn zu glauben, und die, die seiner Einladung folgen, denen wird es gut gehen, während die, die die Einladung ausschlagen, sich nicht beschweren dürfen, wenn andere an ihrer Stelle die Einladung annehmen und dafür belohnt werden.
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Der Bettler Lazarus bei Abraham im Himmel Folge 22: Der Tag des Jüngsten Gerichts
Bei einem Picknick erzählt Angie ein Gleichnis von Jesus:

Ein armer, kranker Bettler bekommt in der Stadt nichts zu essen. Doch er kriegt schließlich einen Tipp, wo er etwas bekommen könnte: Im Haus eines reichen Mannes wird so viel Essen verschwendet, dass es in Massen weggeworfen wird. Der Bettler nimmt sich unbemerkt die Reste und ißt sich satt, bekommt es danach aber mit dem scharfen Wachhund des Hauses zu tun. Am nächsten Tag geht er wieder zu dem Haus, in dem gerade ein Festessen mit vielen Gästen stattfindet. Wieder wirft ein Diener ganze Körbe voller Reste in den Müll. Der arme Bettler streitet sich mit streundenen Hunden und Katzen um das Essen und wird am Schluß auch noch von einem Diener des Hauses mit Steinen beworfen. Er bleibt ohnmächtig liegen, bis Engel kommen und ihn in den Himmel holen. Auf dem Fest stirbt jedoch auch der reiche Hausherr an seiner Völlerei. Er kommt aber nicht in den Himmel, sondern landet in der Hölle. Dort fleht er Gott an, ihm zu helfen, doch der antwortet ihm, dass er schließlich schon, als er noch lebte, seinen Anteil am Guten bekommen hat, während der arme Bettler im Leben nur schlechtes erlebte. Nun bekommt er im Himmel dafür die Entschädigung, während der reiche Mann in der Hölle für seinen Geiz und seine Verschwendungssucht bezahlen muss.

Der böse Knecht entwickelt sich zum Tyrannen Während die Kinder picknicken, macht Professor Bumble wieder mal ein Nickerchen. Weil der Roboter Sir sich ausgenutzt fühlt, da er währenddessen die ganze Zeit arbeiten muss, erzählt er dem Professor ebenfalls ein weiteres Gleichnis von Jesus:

Ein reicher Landbesitzer mußte zu einer längeren Geschäftsreise nach Ägypten reisen. Für die Zeit während seiner Abwesenheit ernannte er zwei seiner Diener zu seinen Verwaltern: Der eine sollte sich um das Land und die Felder kümmern, während der andere das Haus verwalten sollte. Der neue Verwalter der Felder machte sich gleich zusammen mit seinen Arbeitern auf, um gemeinsam mit ihnen die Felder zu bestellen. Der Hausverwalter meinte dagegen, sein Kollege würde seine Untergebenen viel zu gut behandeln und außerdem bräuchte man als Chef nicht mehr selber mitzuarbeiten; es würde reichen, wenn man nur die Befehle gäbe. Der Hausverwalter entwickelte sich dann auch schnell zum Tyrannen, behandelte seine Untergebenen schlecht und schlug sie sogar. Das merkten auch drei Diebe, die die Gelegenheit ausnutzen wollten. Da der Hausherr nicht da war und durch den neuen Verwalter Unfrieden herrschte, erschlichen sie sich dessen Vertrauen und gaben dem Hausverwalter reichlich Wein zu trinken. Als er dann nachts eingeschlafen war und vergessen hatte, das Haus abzuschließen, brachen sie ein und stahlen alle Wertsachen. Erst am nächsten Morgen wurde der Einbruch bemerkt, aber da waren die Diebe natürlich schon längst über alle Berge. Als der Hausherr von seiner Reise zurückkam, entließ er seinen pflichtvergessenen Hausverwalter natürlich sofort. Den Landverwalter, der sehr gute Arbeit geleistet hatte, machte er dagegen zum Verwalter über seinen ganzen Besitz.

Professor Bumble ist von der Geschichte so beeindruckt, dass er jetzt zur Abwechslung mal seinen Roboter Sir bedienen will. Ausgeruht genug dazu ist er ja.
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Haman ist von einem Dämon besessen Folge 23: Besessen
Diesmal gibt es eine handfeste Gruselgeschichte:

Die Kinder lernen Achem, den Sohn eines Schweinehirten, und seinen Vater Haman kennen. Die beiden werden von den Leuten in ihrem Dorf verachtet, weil Haman der schmutzigen Arbeit mit den Schweinen nachgeht. Da passiert etwas Schreckliches: Ein böser Dämon nimmt Besitz von Haman. Er läuft im Dorf Amok und richtet viel Schaden an. Der Dorfrabbiner versucht den bösen Geist zu vertreiben, aber vergebens. Als die aufgebrachten Dorfbewohner daraufhin Haman und sogar seinen Sohn töten wollen, erscheint glücklicherweise Jesus im letzten Moment, um Schlimmeres zu verhindern. Er vertreibt den bösen Geist und nimmt den Dorfbewohnern das Versprechen ab, wieder friedlich miteinander zu leben und Gottes Gebote zu achten.
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Die kranken alten Menschen sind wieder geheilt Folge 24: Über den Berg
Die Kinder lernen diesmal einen alten Mann kennen, der bei seinem Sohn und dessen Frau lebt. Sie geraten allerdings ständig in Streit, weil der alte Mann auch zu seinem Lebensunterhalt beitragen will, um sich nicht alt und nutzlos zu fühlen, während sein Sohn ihn ständig kritisiert, dass die Arbeit zu viel für ihn sei und er sich schonen und ausruhen soll. Da der alte Mann inzwischen auch krank ist, schließt er sich einer Gruppe alter und kranker Menschen an, die fern von ihren Verwandten versuchen, alleine und ohne fremde Hilfe zu leben. Justin, Angie und Corkey haben den alten Mann begleitet und wollen den Leuten helfen. Sie suchen Jesus und sorgen dafür, dass er zu den alten Menschen geht und ihnen hilft. Doch die Hilfe fällt anders aus als erwartet: Statt sie zu heilen, sagt Jesus zu ihnen, sie sollen nach Jerusalem gehen, dann würden sie geheilt. Danach geht Jesus wieder, ohne noch ein Wort zu verlieren. Die alten Leute fühlen sich getäuscht und glauben, der Fußmarsch nach Jerusalem wäre ohnehin zu viel für sie, aber Justin, Angie und Corkey überreden sie doch zu gehen und wollen ebenfalls mitkommen und ihnen helfen.

Der alte Mann bedankt sich bei Jesus für seine Heilung Die Reise fällt für die Kinder beschwerlicher aus als gedacht, denn sie bekommen es mit ungeahnten Problemen zu tun: Die alten Leute vergessen die leichtesten Dinge und geraten deswegen in Streit, außerdem haben sie allerlei Ansprüche, die sie ohne Zögern den Kindern zumuten. Die Gedult der Kinder wird also arg strapaziert, doch am Ende kommt nach Tagen der beschwerlichen Reise Jerusalem in Sicht. Da geschieht ein Wunder: Auf einmal sind die Krankheiten der alten Leute wie weggeblasen, sie fühlen sich wie neugeboren. Der alte Mann versteht nun, was Jesus von ihnen wollte: Sie sollten fest an das für sie unmöglich erscheinende glauben und auf Gott vertrauen, und indem sie in ihrem Zustand die lange und beschwerliche Reise auf sich genommen haben und über ihre eigenen Grenzen hinausgegangen sind, hat Gott ihnen geholfen.

Der alte Mann sucht in Jerusalem Jesus auf und bedankt sich bei ihm für seine Genesung. Danach macht er sich auf den Heimweg, versöhnt sich mit seinem Sohn und hilft ihm wieder wie früher bei seiner Arbeit.
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Jesus heilt den Kranken auf der Bahre Folge 25: Wahre Freunde
Die Kinder lernen diesmal in der Stadt Capernaum (gesprochen: Kaperna-um) den Jungen Timäus kennen. Als sein Onkel, ein Handwerker, ihn auf der Straße vor einem verbeipreschenden römischen Reiter beschützen will, wird er selbst schwer verletzt und droht für immer gelähmt zu bleiben. Da er nicht verheiratet ist, ist er nun auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen. Von seinem großen Freundeskreis finden sich jedoch nur vier bereit, ihm zu helfen. Aufopferungsvoll wechseln sich die vier Freunde nun ab, bringen ihm was zu essen und pflegen ihn. Das kostet alles sehr viel Zeit und Geld, aber die Männer tun das gern für ihren Freund. Als Timäus Vater jedoch kein Geld mehr übrig hat um seine eigene Familie zu versorgen, steigt er notgedrungen aus der solidarischen Hilfe für seinen Freund aus. Sein Sohn Timäus ist darüber so ärgerlich, dass er von zu Hause fortläuft. Doch da spricht sich herum, dass Jesus in der Stadt ist. Die Freunde, mit ihnen jetzt auch wieder Timäus Vater, schnappen sich den Kranken und tragen ihn zu dem Haus, in dem Jesus sein soll. Doch es ist schon belagert von einer großen Menschenmenge, und kein Durchkommen ist möglich. Da kommt Timäus Vater eine Idee: Sie bringen ihren Freund auf das Dach des Hauses, decken einen Teil des Daches ab und lassen ihn an Seilen auf einer Trage herunter, so dass er direkt vor Jesus landet. Jesus kümmert sich um den Patienten und kann ihn tatsächlich wieder heilen, so dass er wieder aufstehen und auch wieder laufen kann.
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Das fliegende Haus fällt auf einer Schafwiese direkt vom Himmel Folge 26: Das Tor zur Hölle
Die Kinder lernen diesmal den jungen Schafhirten Joram kennen. Er und seine Mutter sind seit dem Tod von Jorams Vater von einem reichen Gutsbesitzer abhängig. Allerdings nur, weil dieser Gauner sie betrogen hat: Nach dem Tod von Jorams Vater präsentierte er einen gefälschten Schuldschein und bekam dafür alle Weiden, die eigentlich Jorams Mutter hätte erben müssen. Um diesen Schwindel vollends zu vertuschen, will der hinterlistige Gutsbesitzer auch noch Joran loswerden. Er trägt ihm auf, hundert Schafe in ein anderes Dorf zu treiben. Dazu muss er allerdings auch die Höllenschlucht durchqueren, einen gefährlichen Weg, an dem es viele Wölfe gibt. Wenn Joram den Auftrag erledigt hat und alle hundert Schafe wohlbehalten abliefert, will ihm der Gutsbesitzer alle Schulden seines Vaters erlassen. In Wahrheit aber ist das ein Himmelfahrtskommando, und der Gutsbesitzer rechnet damit, dass Joram die gefährliche Reise nicht überlebt.

Der fiese Gutsbesitzer (links) und sein Bruder schmieden einen gemeinen Plan Als Justin und Angie von Jorams Vorhaben erfahren, begleiten sie ihn spontan zusammen mit dem Roboter Sir. Und die Reise wird alles andere als leicht: Sie trotzen einem schweren Gewitter, pflegen ein krankes Schaf wieder gesund und müssen sich gegen ein Rudel hungriger Wölfe wehren. Zu allem Überfluß überstehen sie auch noch einen Sabotageakt des Gutsbesitzers, der in dem Gebirge einen lebensgefährlichen Steinschlag auslöst. Zum Schluß haben sie jedoch das Unmögliche geschafft und können alle hundert Schafe gesund in dem Dorf abliefern. Doch Joram ist völlig geschafft und bricht krank zusammen. Ein herbeigerufener Arzt kann nichts mehr für ihn tun. Justin, Angie und der Roboter Sir kennen nur einen, der jetzt noch helfen kann: Jesus. Sie gehen ihn suchen, und wie der Zufall es so will, kommt Jesus gerade in das Dorf. Doch er kommt zu spät: Joram hat sein hohes Fieber nicht überlebt. Der Gutsbesitzer frohlockt und will trotz der erfolgreichen Arbeit jetzt nicht mal Jorams versprochenen Lohn, den Schuldenerlass, seiner Mutter geben. Doch Jesus hilft und erweckt Joram wieder zum Leben. Seine Mutter ist überglücklich und bedankt sich bei Jesus, und der reiche Gutsbesitzer muss die Weiden nun doch wieder an Jorams Mutter zurückgeben. Und auch für die Kinder gibt es ein Happy End: Der Professor hat endlich die Zeitmaschine repariert und fliegt mit den Kindern wieder zurück in das 21. Jahrhundert.
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