anime no tomodachi ...
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Eine fröhliche Familie

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Episoden 13 - 24:

  1. Episoden-Info Das erste Honorar
  2. Episoden-Info Neue Freunde
  3. Episoden-Info Der Beobachter
  4. Episoden-Info Falsches Spiel
  5. Episoden-Info Der Atem der Freiheit
  6. Episoden-Info Glanzlichter
  7. Episoden-Info Ein Ball mit Hindernissen
  8. Episoden-Info Das Eis schmilzt
  9. Episoden-Info Weihnachtsvorbereitungen
  10. Episoden-Info Das Fest der Liebe
  11. Episoden-Info Verwandte Seelen
  12. Episoden-Info Sternstunden
Beth


Short Line

 

Text: Folgen 1-9, 11-31: Markus Klein
  Folgen 10 und 32-48: Anja Merdon
Bilder: Markus Klein

 

Das neue Haus der Marchs Folge 13: Das erste Honorar
Anthony begleitet Jo zu dem Haus, das ihr neues Zuhause werden könnte. Jo macht sich Sorgen, daß die Miete wieder zu hoch sein könnte, aber Anthony beruhigt sie und gibt zu Bedenken, daß das Haus etwas merkwürdig sei und daß deswegen die Miete schon nicht so hoch sein werde. Als sie bei dem Haus angekommen sind, gefällt es Jo tatsächlich sehr. Auf dem Grundstück steht neben dem eigentlichen Haus auch noch eine kleine verlassene Glashütte - die Merkwürdigkeit, von der Anthony sprach.
Zu Hause berichtet Jo ihrer Mutter und ihren Schwestern von ihrer Entdeckung. Die Sache ist fast zu schön um wahr zu sein, hat jedoch einen Haken: Die Marchs könnten nur für zehn Jahre in dem Haus wohnen, danach kommt der Besitzer wieder aus dem Ausland zurück. Da in zehn Jahren aber alle Töchter erwachsen sein werden und sie bis dahin sicher auch wieder besser gestellt sind, freut sich auch Mrs. March und so beschließen alle, am kommenden Tag gemeinsam das Haus zu besichtigen. Und eine Besonderheit bietet es auch noch: Im Wohnzimmer steht ein Klavier - Beth strahlt, als sie das hört. Und wie nicht anders erwartet, gefällt das Haus allen.
Auch sonst hat Jo Grund zur Freude: Der Chefredakteur der Zeitung hat ihre Geschichte gekauft und will sie drucken - und er gibt ihr ihren ersten Lohn, zwei Dollar.
Tante Martha bietet Mrs. March unterdessen an, Decken und Kochtöpfe mitzunehmen, da sie sicher vieles neu anschaffen müssen. Mrs. March freut sich sehr, Geld lehnt sie aber ab. Dafür fällt ihr etwas anderes ein: Sie fragt Tante Martha, ob sie den Mädchen nicht ein Kleid schenken will. Alle hatten sich so auf ihre versprochenen Kleider gefreut, aber dann kamen ja der Krieg und die Flucht dazwischen... Tante Martha ist begeistert, ein passendes Geschenk gefunden zu haben. Als Jo hinzukommt und von ihrem ersten selbstverdienten Honorar erzählt, das sie gleich ihrer Mutter für den Unterhalt der Familie gibt, macht Tante Martha ihr ein großes Angebot: Sie bittet sie, weiterhin bei ihr wohnen zu bleiben und schließt auch eine Adoption nicht aus. David, der hinzugekommen war und alles mitangehört hat, ist entsetzt, sieht er doch seine Erbschaft gefährdet. Jo überlegt jedoch nicht lange und dankt Tante Martha, will jedoch um nichts in der Welt ihre Familie verlassen. Tante Martha hatte nichts anderes erwartet und reagiert daher sehr gefaßt, macht ihr aber einen anderen Vorschlag: Jo soll für sie arbeiten, indem sie sie weiterhin jeden Tag besucht. Dafür will sie sie auch bezahlen. Jo nimmt das Angebot selbstverständlich an.
Einige Tage später ziehen die Marchs in ihr neues Haus ein und sind froh, endlich wieder ein eigenes Zuhause zu haben. Beth freut sich über ihr Klavier, auch wenn es sehr alt und völlig verstimmt ist und daher alles andere als schön klingt - es ist aber besser als gar nichts.
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Laurie und sein Großvater, Mr. Lawrence Folge 14: Neue Freunde
Es ist Herbst geworden und Amy geht inzwischen zur Schule. Der Lehrer ist sehr streng zu den Mädchen. Die Marchs wohnen nun schon zwei Monate in ihrem neuen Haus und fühlen sich langsam dort zu Hause. Beth, die schon immer etwas kränklich war, hat sich erkältet und muß im Bett liegen. Das Klima in Newport, das etwas nördlicher als die alte Heimat der Marchs in Pennsylvania liegt, ist etwas rauher als die Familie es bisher gewohnt war. Mrs. March arbeitet unterdessen weiter jeden Tag ehrenamtlich für die Gesellschaft zur Unterstützung bedürftiger Soldaten. Solange die Marchs in Newport sind, haben sie noch keine Nachricht von Captain March bekommen. Da Mrs. March auch keine genaue Feld-Adresse ihres Mannes hat, schickt sie einen Brief mit der neuen Anschrift ihrer Familie an die Heeresführung. Captain March erhält die Nachricht durch einen Boten mitten in einem Angriff der Konföderierten.
Seit die Marchs in ihrem neuen Haus wohnen, haben sie auch einen neuen Nachbarn, Herrn Lawrence. Der scheinbar griesgrämige alte Herr lebt zurückgezogen in seiner herrschaftlichen Villa und ist fast nie zu sehen. Die Marchs dachten immer, er habe keine Familie, doch eines Tages bekommt er Besuch von seinem Enkel Laurie, der zwei Jahre lang in New York die Schule besuchte. Jo ist neugierig auf ihn und versucht ihn am Fenster stehend gegenüber zu sehen, als der etwa gleichaltrige Junge ebenfalls zufällig ans Fenster tritt. Ihre Blicke treffen sich und beide treten erschrocken und schüchtern zurück.
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May hat eine neue Freundin gefunden Folge 15: Der Beobachter
Laurie, der neue Nachbar der Marchs, ist nun schon zwei Wochen in der Stadt, aber er ist sehr unglücklich. Sein strenger Großvater will unbedingt, daß er zur Universität geht, worauf er aber absolut keine Lust hat. Am liebsten würde er Konzertpianist werden, glaubt aber, daß er dafür nicht genügend Talent hat und weiß daher noch nicht genau, was er werden will. Er steht oft am Fenster und beobachtet die vier Mädchen im Nachbarhaus, die viel lachen und fröhlich sind. Er beneidet die scheinbar glückliche und sorglose Familie.
Mrs. March macht sich indes Sorgen um Beth, ihre zweitjüngste Tochter. Das stille Mädchen ist die einzige, die noch keine Freunde in der neuen Stadt gefunden hat. Amy hat indes bemerkt, daß sie seit Tagen ständig aus dem Haus gegenüber beobachtet werden, und fragt sich, wie der neue Nachbarsjunge wohl so sein mag.
Anthony gesteht Jo unterdessen, daß er plant, für die Zeitung an die Front zu gehen, um als Kriegsberichterstatter zu arbeiten.
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Jo steht zu nah am Kamin... Folge 16: Falsches Spiel
Anthony, der Journalist, ist nun schon zwei Monate fort. Er ist in den Kriegsgebieten, um von dort für die Zeitung zu berichten. Die Mädchen machen sich derweil einen Spaß daraus, ihren Nachbarn Laurie dabei zu ertappen, wie er sie beobachtet. Sie ahnen aber, daß er in Wirklichkeit wohl nur recht einsam in der großen Villa ist und sie sicher gerne kennenlernen würde.
Mag macht sich Sorgen, ob sie zu dem Hausball der Kings eingeladen wird. Da sie als Kindermädchen nur eine Angestellte der Kings ist, ist ihre Einladung keineswegs selbstverständlich. Es zeigt sich, daß David mit dem jungen Mr. Ed befreundet ist, dem ältesten Sohn der Kings. Er kommt hinzu, als Mrs. King mit ihrer ältesten Tochter und Mr. Ed darüber diskutiert, ob sie Mag zu ihrem großen Ball einladen soll oder nicht. Mr. Ed ist dagegen, da sie nur eine Angestellte ist, und Mrs. King ist unentschlossen und meint, das schicke sich nicht und könne peinlich werden, wenn es bekannt würde. David sieht eine Chance für eine Intrige gekommen und spricht sich klar gegen eine Einladung aus, außerdem habe Mag sicher auch gar kein passendes Kleid, dabei weiß er ganz genau, daß Tante Martha ihr ein Kleid geschenkt hat. Später begegnet er Mag und sagt ihr auch noch, er habe sich bei Mrs. King für ihre Einladung zum Ball ausgesprochen. Während Mag sich auf ihren ersten Ball freut, nachdem sie ihn ja schon einmal in ihrer alten Heimat verpassen mußte, wird sie zu Mrs. King gerufen. Es handelt sich aber nicht um die langersehnte Einladung, sondern um einen Diebstahl - Mrs. King sind 200 Dollar gestohlen worden, und nun befragt sie alle Angestellten dazu. Mag ist verzweifelt über diesen Verdacht. Zum Glück hat Sally, die älteste Tochter von Mrs. King, alles mit angehört und erzählt ihrer Mutter, daß es Ed war, ihr Son, der das Geld genommen hat. Er verbringt seine Zeit oft mit David bei Glücksspielen und hatte am Tag zuvor viel Geld verloren, das er nun sicher wieder zurückgewinnen wolle. Mrs. King ist bestürzt, entschuldigt sich aber nicht bei Mag. Die ist schwer enttäuscht über diese Verdächtigung und tieftraurig, daß sie ihren ersehnten Ball nunmehr wohl völlig vergessen kann.
Später führen Mag und Jo zu Hause ihre beiden neuen Kleider ihrer Mutter und ihren Schwestern vor. Sie sehen traumhaft darin aus. Jo paßt jedoch nicht auf und steht zu nah am Kamin, wodurch ihr Kleid angesengt wird. Sie bricht in Tränen aus über die Enttäuschung und vor Wut über ihre eigene Unachtsamkeit.
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Präsident Lincoln bei seiner berühmten Rede zur Einweihung des nationalen Soldatenfriedhofs Folge 17: Der Atem der Freiheit
Jo stellt sich die Verdächtigung von Mrs. King, ihre Schwester Mag könne eine Diebin sein, als tragisches Theaterstück vor und gerät darüber in helle Wut. Sie verlangt von ihrer Schwester, sie solle den Job bei den Kings kündigen, weil Mrs. King nicht nur sie selbst, sondern die ganze Familie gedemütigt habe. Mag sieht das aber nicht so, sie hat vielmehr Mitleid mit Mrs. King, die erfahren mußte, daß ihr eigener Sohn der Dieb war.
Jo geht wieder Tante March besuchen und findet sie krank vor. Sie will niemanden sehen, auch keinen Arzt, von denen sie ohnehin keine hohe Meinung hat. Das Hausmädchen läßt dennoch einen kommen, Tante Martha weist ihn aber derart schroff ab, daß dieser empört das Zimmer verläßt und sie nie wieder sehen will. Auf der Treppe stellt sich Jo ihm jedoch in den Weg und bittet den Arzt inständig, noch zu bleiben und die Tante doch noch zu untersuchen. Sie will sie überreden, so daß sie ihn doch noch empfängt. Der Doktor, der etwa in Tante Marthas Alter ist und sie offenbar von früher her gut kennt, lehnt ab, fragt Jo dann aber, wer sie denn überhaupt sei. Als sie erwidert, daß sie eine Tochter von Frederic sei, Tante Marthas Neffen, ist der alte Herr außer sich vor Freude, umarmt Jo herzlich und erfüllt ihr ihren Wunsch noch zu bleiben, obwohl er nicht weiß, wie sie es schaffen will, die störrische alte Dame zum Umdenken zu bewegen. Jo tut ihr Bestes, hat es aber nicht leicht. Tante Martha will sich einfach nicht untersuchen lassen und meint, sie selbst kenne ihren Körper am besten. Erst als Jo sehr energisch wird und der Tante vorwirft, sie habe einfach nur Angst vor einer möglichen schlimmen Diagnose, sie die dunklen Vorhänge von den Fenstern aufreißt und ihr sagt, daß sie sie in den letzten Wochen lieb gewonnen habe und sie nicht verlieren möchte, läßt sich die alte Dame endlich umstimmen und ist bereit, den Doktor zu empfangen. Der ist sehr überrascht und weiß nicht, wie Jo das fertiggebracht hat.
Zum Glück hat Tante Martha aber nur eine leichte Angina pectoris, worüber sie selbst auch sehr erleichtert scheint. Sie bittet Jo, ihre Mutter zu sich zu holen, weil sie etwas mit ihr zu besprechen hat. Tante Martha möchte ihr Testament ändern und die Hälfte ihres Vermögens den vier Mädchen von Mrs. March vererben. Die andere Hälfte soll nach wie vor David bekommen, der vorher Alleinerbe geworden wäre. Dann bittet sie Mrs. March erneut, eine ihrer Töchter adoptieren zu dürfen, damit sie nicht immer so allein sei. Mrs. March lehnt aber in ihrer ruhigen Art freundlich ab, sie möchte ihre Kinder allein großziehen und ist sich sicher, daß auch ihr Mann Frederic das genauso sehen würde. Tante Martha ist zwar enttäuscht, hatte aber auch nichts anderes erwartet.
Jo bekommt einen Brief von Anthony, der immer noch als Kriegsberichterstatter für seine Zeitung unterwegs ist. Er ist in Pennsylvania bei Gettysburg und war in ihrer ehemaligen Heimatstadt. Er schreibt ihr den Wortlaut der später berühmt gewordenen kurzen Rede, die Präsident Lincoln zur Einweihung des nationalen Soldatenfriedhofs gehalten hat. Jo liest den Brief der ganzen Familie vor, die so ergriffen ist von den großen, aber dennoch einfachen Worten der kurzen Freiheitsrede des Präsidenten, daß sie spontan Beifall klatschen.
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Amy verschönert Jos Ballkleid Folge 18: Glanzlichter
Die kleine Amy hat ein Problem, ihre Freundinnen in der Schule, von denen sie seit Wochen jeden Tag Bonbons annimmt, erwarten von ihr, daß sie auch welche mitbringt. Amy hat jedoch kein Geld, und ihre Schwestern Mag und Jo können ihr nichts leihen, weil sie ihren ganzen Verdienst bei ihrer Mutter abgeben.
Sally berichtet Mag, warum sie nicht zum Ball bei den Kings eingeladen wurde. David hatte sich dagegen ausgesprochen, weil ihre Familie arm sei und Mag nur in Verlegenheit gebracht würde, weil sie kein Ballkleid habe. Dabei wußte David ganz genau von Mags Kleid, dem Geschenk von Tante Martha... Sally lädt Mag und ihre Schwester Jo daraufhin zu sich auf den Ball bei den Gardeners ein. Mag ist außer sich vor Freude. Mr. Gardener arbeitet für Mr. Lawrence, den Nachbarn der Marchs, und es stellt sich heraus, daß Tante Martha den alten James Lawrence von früher her gut kennt, nur hat sie ihn seit zehn Jahren nicht mehr gesehen. Die Mädchen versuchen zu Hause das angesengte Kleid von Jo so gut es geht auszubessern und schließlich sehen beide traumhaft schön aus in ihren Ballkleidern. Auf dem Ball ist auch der junge Laurie, der nach wie vor die Marchs vom Fenster aus beobachtet. Jo trifft ihn durch Zufall und beide stellen sich endlich einander vor und unterhalten sich angeregt.
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Mag hat sich beim Tanzen den Fuß verstaucht Folge 19: Ein Ball mit Hindernissen
Während Mag auf dem Ball tanzt und neue Freundinnen kennenlernt, unterhält sich Jo abseits von den anderen mit Laurie. Er erzählt ihr ganz unbefangen davon, wie er sie und ihre Familie in den letzten Wochen beobachtet hat und jede einzelne von ihnen kennt. Laurie entschuldigt sich für seine Neugier, hat es aber nur getan weil er sie beneidet, weil sie so fröhlich und glücklich seien. Er selbst dagegen hat keine Mutter mehr und auch keine Geschister und fühlt sich oft sehr allein. Jo fängt unterdessen angeregt durch die Musik unbewußt an zu tanzen, doch als Laurie sie zum Tanz auffordert, lehnt Jo erschrocken ab. Sie hat Angst, daß man den Flicken auf ihrem Kleid entdecken könnte, und will deshalb nicht tanzen. Laurie, dem die Tanzgesellschaft auch eher wenig bedeutet, schlägt ihr vor, mit ihr allein in einem Nebenraum zu tanzen, wo sie keiner sehen kann. Beide verstehen sich bestens und geben ein perfektes Paar ab. Als Laurie Jo für einen Moment verlassen muß, weil Sallys Mutter ihn aufgespürt hat und den reichen Enkel des Arbeitgebers ihres Mannes ihrer Tochter vorstellt und beide zum Tanz drängt, kommt Mag mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Jo. Sie hat sich den Fuß verstaucht, weil sie es nicht gewohnt ist, auf Schuhen mit hohen Absätzen zu gehen oder gar zu tanzen. Mag will ihr Mißgeschick unbedingt vor Laurie geheimhalten, der belauscht die beiden jedoch und besorgt die Kutsche seines Großvaters und bringt beide nach Hause. Jo freut sich sehr über die Hilfe, während Mag kaum verstehen kann, daß der scheinbar so schamlos neugierige Nachbar in Wirklichkeit offenbar sehr nett und sympathisch ist.
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Jo hat Angst vor Lauries Großvater Folge 20: Das Eis schmilzt
Es hat geschneit, eine dicke weiße Schicht bedeckt die ganze Gegend. Amy freut sich darüber, sie kennt aus Pennsylvania keinen Schnee. Als Jo zufällig sieht, daß der Nachbar Mr. Lawrence das Haus verläßt, ruft sie Laurie, den sie seit Tagen nicht mehr gesehen hat. Zum ersten Mal kommt sie ihn in der großen Villa besuchen. Als sie Laurie ein Geschenk von ihren Schwestern gibt, kommen ihm vor Rührung die Tränen. Die beiden verbringen den Nachmittag zusammen und unterhalten sich, als würden sie sich schon ewig kennen. Nur vor dem streng wirkenden Großvater Lauries hat Jo etwas Angst. Als sie allein in der Bibliothek wartet, weil Laurie sich wegen einer Erkältung vom Arzt untersuchen lassen muß, steht der alte Mr. Lawrence auf einmal hinter ihr. Der alte Herr ist gar nicht so griesgrämig wie er wirkt, lacht mit Jo, lädt sie zum Tee ein und nennt sie "meine kleine Miss". Beim Tee, bei dem Laurie auch wieder dabei ist, erfahren sie, daß Mr. Lawrence früher einmal mit Tante Martha befreundet war, als sie jung waren, Tante Martha hatte dann jedoch einen anderen geheiratet. Mr. Lawrence kennt von früher auch Tante Marthas Bruder Steve, Jos Großvater.
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Tante Martha gibt den vier Mädchen ein Weihnachtsgeschenk Folge 21: Weihnachtsvorbereitungen
Jo hat sich im Wald eine kleine Tanne ausgesucht, die sie als Weihnachtsbaum ausgraben will, damit die Familie keinen Weihnachtsbaum kaufen muß. Das Ausgraben ist jedoch zu schwer für sie, weshalb Mag und Amy sie zur Aufgabe überreden wollen. Da kommt Laurie vorbei, der die drei Mädchen mit einer Schaufel bewaffnet Richtung Wald gehen sehen hat. Er gräbt ihnen das Bäumchen aus, im übrigen gehört der Wald seinem Großvater. Als der Baum fertig geschmückt im Wohnzimmer der Marchs steht, kommt überraschend Tante Martha vorbei, die jedem der vier Kinder ein Geschenk gibt, alle Mädchen bekommen Geld. Die vier freuen sich sehr, da ihre Mutter ihnen vorgeschlagen hat, dieses Jahr auf Geschenke zu verzichten, weil es den Menschen in den Südstaaten sehr schlecht geht. Da dringt Lärm von draußen herein - Laurie, der gegenüber am Fenster stand und bemerkte, daß Tante Martha zu Besuch kam, hat einen Mann entdeckt, der um das Haus der Marchs schlich wie ein Dieb und verstohlen in die Fenster sah. Laurie ging hinunter, stellte ihn und hielt den Mann fest - es war David, der jede Schuld und Verdächtigung weit von sich weist. Tante Martha lernt so immerhin Laurie kennen, weiß bei dem Nachnamen Lawrence sofort Bescheid und läßt seinem Großvater, den sie über zehn Jahre nicht mehr gesehen hat, schöne Grüße ausrichten.
Die Mädchen wollen das Geld, ihr Weihnachtsgeschenk von Tante Martha, diesmal nicht der Mutter geben, sondern ihr ein Geschenk davon kaufen. Alle besorgen etwas in der Stadt und freuen sich darauf, es ihr zu geben. Ihre Mutter ist auch jetzt in der Weihnachtszeit wie jeden Tag im Soldatenhilfswerk, um dort den Bedürftigen zu helfen, die im Krieg noch mehr verloren haben als sie selbst. Am Weihnachtsvorabend verrät sie ihren Töchtern jedoch, daß sie jeder von ihnen ein kleines Geschenk unters Kissen legen wird, weil Weihnachten ohne Geschenke doch kein richtiges Weihnachten wäre. Die Kinder sind glücklich.
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Beth und Amy beim Weihnachts-Menü Folge 22: Das Fest der Liebe
Auch am Weihnachtstag verläßt Mrs. March noch vor dem Aufstehen der Kinder das Haus, um wieder bei den armen Leuten zu helfen. Die Mädchen schlafen aus und finden beim Aufstehen jede eine Bibel unter ihrem Kopfkissen, das Weihnachtsgeschenk ihrer Mutter. Die kleine Amy bekommt ein schlechtes Gewissen, weil sie für den Dollar von Tante Martha nur das kleinere Fläschchen Parfüm für 30 Cent aus dem Laden gekauft hat, die anderen 70 Cent wollte sie sparen und später für sich selbst ausgeben. Noch vor dem Frühstück läuft sie los und tauscht die Flasche gegen die große für einen Dollar ein.
Als die vier Mädchen hungrig und voller Erwartung am festlich gedeckten Frühstückstisch sitzen und auf ihre Mutter warten, kommt diese mit einer Überraschung: Sie schlägt ihnen vor, ihr üppiges Weihnachtsfrühstück einer armen Familie aus der Nachbarschaft zu geben, die Not leiden. Die Mädchen sind nicht begeistert, sehen es aber ein und helfen. Später haben sie ihr eigenes Frühstück mit Brot und Milch. Anschließend geben die Kinder ihrer Mutter aber ihre Weihnachtsgeschenke.
Jo will zu Weihnachten im Wohnzimmer eine neue selbstgeschriebene Geschichte als Theaterstück aufführen. Ihre drei Schwestern sollen alle mitspielen. Einziger eingeladener Gast ist Laurie, der Nachbar. Kurz vor der Aufführung kommen die drei Schwestern jedoch zu Jo und beichten ihr, daß sie ihren Text noch nicht richtig können und bitten sie, die Aufführung zu verschieben. Währenddessen ist überraschend Anthony gekommen, der unterwegs als Kriegsberichterstatter Captain March, den Vater der vier Mädchen, getroffen hat. Er bringt ihnen einen Brief von ihm und erzählt ihnen, daß es ihrem Vater gut geht.
Laurie hat unterdessen mitbekommen, daß die Marchs ihr gutes Weihnachtsfrühstück selbstlos einer armen Familie gespendet haben. Er schlägt seinem Großvater vor, den Marchs ebenfalls ein festliches Mittagessen herüberzubringen. So hat die Familie doch noch ein wunderschönes Weihnachtsfest, das sie nie vergessen werden.
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Beth wünscht sich sehnlichst, einmal auf dem herrlichen Flügel zu spielen Folge 23: Verwandte Seelen
Es sind Winterferien, und die Marchs gehen unbeschwert ihren Alltagsgeschäften nach. Amy baut im Garten einen Schneemann, und Jo schreibt an einem neuen Stück. Beth allerdings hat Sorgen, sie spielt zwar immer noch gerne auf ihrem Klavier, wünscht sich aber nichts sehnlicher als ein neues, denn auf dem alten verstimmten Instrument zu spielen ist bei ihrem Talent nicht immer ein Vergnügen.
Mr. Lawrence gibt seinem Enkel Laurie bei einem Spaziergang im Schnee erneut zu verstehen, daß er wünscht, daß er aufs College geht. Laurie sträubt sich jedoch nach wie vor dagegen. Während des Spaziergangs treffen sie Jo und Amy, und Mr. Lawrence lädt die Schwestern alle zum Tee ein. Als Amy aufgeregt zu Hause ins Wohnzimmer stürmt und ihre Schwester abholen will, traut sich die schüchterne Beth jedoch nicht mitzukommen, da sie Angst vor dem alten Herrn mit dem strengen Blick hat. So sitzen Jo und Amy dann allein in der Villa des Nachbarn beim Tee. Mr. Lawrence ist ein perfekter Gastgeber und äußerst höflich, dennoch sind die Mädchen erleichtert, als sich der ehrfurchterbietende alte Herr zurückzieht. Jo entdeckt den großen Konzertflügel im Teezimmer und Amy drängt Laurie, unbedingt etwas zu spielen. Laurie fügt sich und spielt ein sehr trauriges und melancholisches Stück. Er trägt es aber derart perfekt vor, daß es wunderschön klingt. Während des Spielens ist Laurie tief bewegt, so daß ihm die Tränen kommen, bis sie ihm die Wangen herunterlaufen und er aufhören muß zu spielen. Die Mädchen bemerken Lauries Tränen und wundern sich, doch da hat Mr. Lawrence schon das Zimmer betreten und rät Laurie, nicht mehr zu spielen, besonders nicht dieses Stück. Als die Mädchen ihn begeistert für sein Können loben, ruft er sie zur Mäßigung auf, da er insgeheim nicht will, daß Laurie in seinem Wunsch, Pianist zu werden, ermutigt wird. Währenddessen hat Beth im Haus nebenan die Musik gehört und ist in den Garten gegangen, wo sie wie verzaubert in der Kälte stand und den wundervollen Klängen lauschte. Sie ist ganz hin und weg und kommt erst wieder zu sich, als ihre Mutter mit ihrer ältesten Schwester Mag nach Hause kommt und sie ruft. Beth ist ganz wehmütig ums Herz und sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein solch schönes Instrument zu besitzen, weiß aber, daß dieser Wunsch unerfüllbar bleibt.
Nebenan begleitet Laurie seinen Besuch vor die Tür und erzählt den Mädchen beim Abschied, daß seine vor zwei Jahren verstorbene Mutter Pianistin war und dieses Stück ihr Lieblingsstück war. Sein ebenfalls verstorbener Vater hatte damals gegen den Willen seines Großvaters eine Künstlerin geheiratet, was dieser mit allen Mitteln zu verhindern versuchte.
Während sich die Marchs im Wohnzimmer über den wundervollen Flügel im Nachbarhaus unterhalten und Beth sich wünscht, doch nur einmal auf dem Flügel spielen zu können, klingelt es an der Tür. Es ist Mr. Lawrence, der mit einer Einladung kommt und Beth auf Wunsch seines Enkels ausrichtet, daß sie jederzeit auf dem Flügel im Nachbarhaus spielen darf. Beth ist sprachlos und kann ihr Glück kaum fassen. Später erfahren die Marchs, daß Laurie gar nichts damit zu tun hatte und Mr. Lawrence Beth aus freien Stücken selbst eingeladen hatte.
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Mag und Mr. Brooke trauen sich nicht so richtig Folge 24: Sternstunden
Beth würde schrecklich gerne ins Nachbarhaus gehen und auf dem Flügel spielen, traut sich aber nicht. Sie bittet ihre Schwester Jo mitzukommen, damit sie nicht alleine zu dem Herrn mit dem strengen Blick hinüber muß. Jo geht mit ihr hinüber und Beth sieht zum ersten Mal das wunderschöne Instrument. Zaghaft beginnt sie zu spielen. Nach dem ersten Stück sucht sie sich unter den Noten, die auf dem Flügel liegen, etwas aus und beginnt mit Hingabe weiterzuspielen. Jo dagegen verabschiedet sich, da sie noch in die Stadt will. Wenig später kommt Mr. Lawrence auf den Flur vor den Salon, in dem Beth spielt und trifft auf Laurie. Ihm gefällt Beths Spiel sehr, und er war es sogar, der ihr extra die Notenblätter hingelegt hat. Im Nachbarhaus machen sich Jo und Mag derweil Sorgen, ob Beth Mr. Lawrence nicht langsam zur Last fallen wird, da sie beim Klavierspielen leicht die Welt um sich herum vergißt.
Jo hat unterdessen ihre neue Geschichte in der Redaktion der Zeitung abgegeben und ihren Lohn dafür bekommen. Sie ärgert sich immer noch über Anthony, der kein gutes Haar an ihrem ersten Stück gelassen hat. Für ihr neues Honorar würde sie am liebsten ein Paar Schlittschuhe kaufen, kann sich aber nicht entscheiden, soviel Geld auszugeben.
Mag macht sich nun endgültig Sorgen, daß Beths Klavierspiel zu lange dauert und geht hinüber, um sie wieder abzuholen. Sie trifft auf Carl Brooke, den jungen Hauslehrer von Laurie, der auf seinen Schüler wartet. Die beiden jungen Leute sind sich offenbar nicht unsympathisch, und Mr. Brooke bittet Mag herein, wo sie in den Salon schleichen und sich unauffällig setzen, um Beth beim Klavierspielen zuzuhören. Laurie war dagegen heimlich Jo in die Stadt gefolgt, bis ihm einfiel, daß er zu spät zu seiner Unterrichtsstunde bei Mr. Brooke kommt. Als er nach Hause eilt und ihn im Salon neben Mag sitzend sieht, wie beide andächtig der Musik lauschen, schleicht er wieder hinaus vor die Tür und denkt sich lächelnd seinen Teil.
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